Berufsfeuerwehr Düsseldorf
mobile Leitstelle - ELW 3

Großbrand Düsseldorfer Flughafen setzt neue Maßstäbe der Einsatzleitung

Nach Großbränden wie am Düsseldorfer Flughafen war klar: Die Stadt brauchte eine neue, hochmoderne mobile Leitstelle (ELW 3), um für zukünftige Großschadenslagen gewappnet zu sein. JUMBO realisierte als Spezialanfertigung eine der modernsten mobilen Einsatzzentralen Europas – eine rollende Festung, die trotz extremer technischer Anforderungen die Sicherheit der Stadt auf ein neues Level hob.

  • WORKSPACE:
    ca. > 25 m²
  • SET-UP TIME:
    < 10 min.
  • SUITABLE FOR:
    up to 22 people

Die Herausforderung: Sicherheit für eine Metropole neu denken

Ein 18 Jahre altes Führungsfahrzeug, das den technologischen Anforderungen nicht mehr gewachsen war. Dramatische Großbrände in der Vergangenheit, die zeigten, wie entscheidend eine perfekt koordinierte Kommunikation für die Rettung von Menschenleben ist. Die Feuerwehr Düsseldorf stand vor der immensen Aufgabe, eine neue mobile Leitstelle zu konzipieren, die bei jeder denkbaren Großschadenslage als Nervenzentrale fungieren kann. Die Anforderungen waren extrem: Das Fahrzeug musste als „Spezialanfertigung nach Maß“ konzipiert werden, da es vollgepackt mit modernster Technik ist und gleichzeitig in die enge, historische Fahrzeughalle der Hauptwache passen musste.

Die JUMBO Gesamtlösung: Ein Superlativ auf Rädern

JUMBO nahm die Herausforderung an und transferierte seine Expertise aus dem Bau von hochkomplexen Promotionfahrzeugen in den BOS-Bereich. Das Ergebnis war ein Einsatzleitwagen ELW 3, der von der Feuerwehr selbst als „Superlativ“ bezeichnet wurde.

  • Maximaler Raum für den Krisenstab: Mit einem einzigartigen, freitragenden 2-Meter-Ausschub verwandelt sich der Besprechungsraum in eine vollwertige Kommandozentrale für bis zu 17 Einsatzkräfte.

  • Absolute Ausfallsicherheit: Zwei unabhängige Generatoren mit einer Gesamtleistung von über 70 kW sichern den autarken Betrieb der gesamten Kommunikationstechnik, der Server und der Klimatisierung über mehrere Tage – auch wenn die städtische Infrastruktur zusammenbricht.

  • Kommunikation auf allen Kanälen: Mit 16 Antennen und fast 10 Kilometern speziell abgeschirmter Kabel wurde der ELW 3 zur ultimativen Schnittstelle zwischen allen Einsatzkräften, ausgestattet für Analog- und den damals neuen Digitalfunk.

Wie Feuerwehrchef Peter Albers betonte, war die enge Zusammenarbeit entscheidend:

„Die Feuerwehr Düsseldorf hat die Einsatzerfahrung aus mehreren Jahrzehnten mit in dieses Fahrzeug gesteckt.“

 

Entwicklungen mobile Leitstelle ELW3 Düsseldorf

EMV Screening – JUMBO ELW 3 auf dem Prüfstand

Das Ergebnis: Mehr Sicherheit und volle Flexibilität

  • Mit der Indienststellung des ELW 3 hat JUMBO nicht nur ein Fahrzeug geliefert, sondern einen entscheidenden Beitrag zur Sicherheitsarchitektur der Landeshauptstadt Düsseldorf geleistet.

    • Verbesserte Koordination: Die Fähigkeit, bei Großschadenslagen schnell eine effektive Führung vor Ort zu etablieren, wurde massiv verbessert.

    • Einzigartige Ingenieursleistung: JUMBO bewies, dass die hohen Anforderungen an Robustheit, technische Integration und Platzeffizienz im BOS-Bereich mit innovativen Lösungen aus dem Spezialfahrzeugbau gemeistert werden können.

    • Wirtschaftlicher Erfolg: Trotz der extremen Anforderungen und der hochmodernen Ausstattung wurde das Projekt, wie Dezernentin Helga Stulgies bestätigte, unter dem ursprünglichen Haushaltsansatz abgeschlossen. Ein Beweis für die effiziente und partnerschaftliche Planung und Umsetzung durch JUMBO.

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Quellenangaben:

1. Rheinische Post (Artikel vom 27.01.2012)

  • Information: Der Artikel „Feuerwehr rüstet für 2,1 Millionen auf“ bestätigt die Kosten, das Alter des Vorgängerfahrzeugs und enthält Zitate.

  • Status: Der Original-Artikel ist online nicht mehr frei zugänglich. Allerdings wird der Artikel in verschiedenen Foren und auf Webseiten zitiert und diskutiert, was seine Existenz belegt. Die sicherste Quelle ist der Scan, den Sie mir selbst zur Verfügung gestellt haben. Für die externe Verlinkung ist eine direkte Referenz schwierig. Ein Verweis im Text wie „Wie die Rheinische Post (Ausgabe vom 27.01.2012) berichtete,…“ ist hier die sauberste journalistische Methode.

2. WDR Mediathek (Beitrag vom 02.07.2011)

  • Information: TV-Beitrag „Feuerwehr-Zentrale auf Rädern“ aus der Sendung „Lokalzeit aus Aachen“.

  • Status: Wie erwartet, ist der Beitrag aufgrund der in Deutschland geltenden „Depublikationspflicht“ für öffentlich-rechtliche Sender nicht mehr in der Mediathek verfügbar. Videos müssen nach einer bestimmten Zeit offline genommen werden.

  • Nachweis: Die Existenz des Beitrags ist jedoch durch den Sendungs-Eintrag im Archiv des WDR belegt. Der folgende Link führt zur Übersichtsseite der Sendung vom 02.07.2011 in der ARD-Mediathek, wo der Beitragstitel aufgeführt wird. Das ist der bestmögliche, verbleibende Beleg.

3. Feuerwehr-Magazin (Ausgabe 10/2011)

  • Information: Der sehr detaillierte Technik-Bericht „Jumbo-ELW“.

  • Link: Sie können die entsprechende Ausgabe des Feuerwehr-Magazins direkt beim Verlag als E-Paper oder (falls verfügbar) als gedrucktes Heft nachbestellen. Der Link führt zur Produktseite der Ausgabe 10/2011. Das ist der beste, offizielle Nachweis.

4. YouTube Videos des ELW 3 im Einsatz

5. JUMBO 

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